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Jesus sprach:
»Kommt her zu mir, ... Und ich werde euch Ruhe geben.«
Matthäus 11,28
Wer schneller lebt, ist früher fertig
Wer
kennt nicht solche Tage, an denen man sich wie der Hamster im
Rad fühlt? Der Wecker klingelt. Man fühlt sich trotz der
wieder mal viel zu kurzen Nacht noch wie gerädert, da schießt
einem schon das Tagesprogramm durch den Kopf. Im Bad geht man
die Highlights des Tages gedanklich durch, während das Radio
eigentlich die ganze Aufmerksamkeit fordert und zwei Minuten
später der Nächste bereits gestresst gegen die Badezimmertür
klopft. Das werden dann Tage ohne Pause, ohne innere
Ruhezeiten. Trotz Time-Management-System wird man von einem
Termin zum nächsten gehetzt und durch die Medien-Vielfalt mit
sehr vielen Informationen überschüttet, um dann abends
kopfschüttelnd festzustellen, was trotzdem alles liegen
geblieben ist. Das schlechte Gewissen wegen der
vernachlässigten Beziehungen, sei nur zur Vollständigkeit
erwähnt. Wie oft purzelt man abends todmüde aus diesem
»Hamsterrad« - letztlich, um das Ganze bloß für ein paar
Nachtstunden zu unterbrechen!? Wie viele leiden am
Burnout-Syndrom! In Markus 6,31 verordnete Jesus Christus
seinen stressgeplagten Jüngern: »Kommt, ruht ein wenig aus!«
Mal mittendrin »entschleunigen«! Relaxen ist unbedingt
wichtig. Wie viele schaffen das leider oft selbst im lang
ersehnten Urlaub nicht, weil sie einfach nicht abschalten
können. Der Herr Jesus ergänzt: »ihr selbst allein an einen
öden Ort«. Einfach mittendrin mal ganz raus! Durchatmen.
Runterfahren. Ruhe. Dabei geht es Jesus nicht ausschließlich
um Erholung, sondern darum, mit ihm zusammen auszuruhen! Eine
gute Möglichkeit ist die fest eingeplante Zeit fürs Beten,
Bibellesen und Hören auf Gott!
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Prediger 4,4-8
4
Ich sah auch, daß alle Mühe und alles Gelingen im Geschäft nur
den Neid des einen gegen den andern weckt; und auch das ist
eitel und ein Haschen nach Wind!
5
Der Tor faltet seine Hände und verzehrt sein eigenes Fleisch.
6
Besser eine Handvoll Ruhe, als beide Fäuste voll Mühsal und
Haschen nach Wind!
7
Und wiederum sah ich Eitelkeit unter der Sonne:
8
Da steht einer ganz allein, hat weder Sohn noch Bruder, und
doch ist seines Arbeitens kein Ende, und er sieht nie Reichtum
genug und denkt nicht: Für wen mühe ich mich doch ab und
enthalte meiner Seele das Beste vor? Auch das ist nichtig und
eine leidige Plage.
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